Bedenken Sie, dass Sie letztendlich selbst dafür verantwortlich sind, ob Sie Massagen in Anspruch nehmen oder nicht. Der Massagetherapeut ist kein Arzt und stellt keine Diagnosen. Im Zweifelsfall sollten Sie daher immer vorher Ihren Arzt konsultieren.
Die Chiromassage wurde erstmals von Dr. Ferrándiz García (Spanien – Alicante 1893–1981 – Barcelona) beschrieben. Heute ist sie eine anerkannte und im spanischen Gesundheitssystem weithin akzeptierte Berufsqualifikation und berechtigt zur Ausübung des Berufs in Physiotherapiepraxen und Krankenhäusern im ganzen Land.
In Deutschland ist die Chiromassage als private Gesundheitsleistung anerkannt.
Es handelt sich um eine Methode der sensorischen Palpation und manuellen Therapie. Durch den mechanischen Druck der Hände auf verschiedene Organe und Gewebe des Körpers wird ein allgemeines Gefühl von Energie und Schmerzlinderung erzeugt.
Die Hauptwirkungen sind:
Mechanisch:
Die erste Wirkung, die Muskeln, Gewebe und Knochen mobilisiert, besteht aus den Massagebewegungen des Therapeuten.
Physiologisch:
Eine physiologische Wirkung zur Stressbewältigung und zur Steigerung der Energie des Körpers.
Sie ist vergleichbar mit körperlicher Betätigung oder sanfter Gymnastik.
Prävention:
dies wird erreicht, indem der Massagetherapeut durch Abtasten verspannte Körperbereiche lokalisiert und behandelt. Empfehlungen für zusätzliche Behandlungen und Übungen zur Förderung des allgemeinen Wohlbefindens können ebenfalls gegeben werden.
Manuelle Therapie erfüllt somit verschiedene Funktionen: Prävention, Behandlung und Gesundheitsförderung.
Therapie:
Wird Massage zur Verbesserung der Durchblutung eingesetzt, kann sie eingeschränkte Beweglichkeit wiederherstellen und geschädigtes Gewebe oder Schmerzen lindern. Die Sinneswahrnehmung wird optimiert. Durch menschliche Unterstützung, Entspannung und Wohlbefinden trägt Massage zur Wiederherstellung und Erhaltung der Gesundheit bei.
Ästhetische Hygiene:
Zur Mobilisierung der Haut wird ein sanfter Reinigungseffekt in Gang gesetzt, der abgestorbene Zellen entfernt. Das äußere Erscheinungsbild verbessert sich durch den Abbau von Fettdepots und die Wiederherstellung des Muskeltonus.
Sportmassage:
Im Sport unterstützt therapeutische Massage Athleten bei der Vorbereitung und Erreichung ihrer Wettkampfziele.
Psychologische Wirkung:
Durch die fachkundige Berührung eines Massagetherapeuten erlebt der Behandelte ein Gefühl der Ruhe und Geborgenheit.
Massage fördert Entspannung und löst Verspannungen.
Sie reguliert physiologische Funktionen. Massage trägt zur Verbesserung der Selbstheilungskräfte des Körpers bei.
Und wie Dr. Ulrich Storck erklärt: „Man darf nie vergessen, dass der Erfolg einer Massage von den verschiedenen, untrennbar miteinander verbundenen Wirkungen abhängt.“